Die Geschichtsagentur istfakt ist aus der Idee entstanden, fundiertes historisches Fachwissen, vielfältige Erfahrungen in Osteuropa, insbesondere in Russland, ein großes Netzwerk wissenschaftlicher Kontakte und umfangreiche praktische Kenntnisse im Bereich Veranstaltungsorganisation stärker als Ganzes zu nutzen und anderen zur Verfügung zu stellen.

Istfakt – die Geschichtsagentur für

Archivrecherchen in Deutschland und Osteuropa, insbesondere Russland und sowjetische Nachfolgestaaten

Historische Analysen und Stellungnahmen zu geschichtspolitischen Fragestellungen

Beratung und Detailrecherche für Radio, Film, TV und Printpresse

Materialrecherche und -aufbereitung für literarisches Schreiben, Autorenassistenz

Auswertung und Verzeichnung von privaten Nachlässen und Firmenarchiven


Istfakt – ihre Partnerin bei der

Rückführung von Kunstgegenständen (kriegsbedingt verlagertes Kulturgut) aus privater Hand nach Russland und Osteuropa

Planung historischer Ausstellungen zum 20. Jahrhundert

Konzeption von Ausstellungen osteuropäischer Kunst vom 19. Jahrhundert bis heute

Organisation wissenschaftlicher Konferenz- und Vortragsveranstaltungen

Konzeption und Durchführung kulturhistorischer Städte- und Studienreisen nach Osteuropa

Aktuelles

Texte und Recherche für die Ausstellung "Europa, der Krieg und ich", anlässlich 100 Jahre Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V..



Am 14. März 2019 wurde im Auswärtigen Amt in Berlin dem ukrainischen Botschafter Dr. Andrij Melnyk eine wertvolle Urkunde von 1708 übergeben. Bei der Urkunde handelt es sich um die Ernennung des Metropoliten (Erzbischof) von Kiew durch den russischen Zar Peter den Großen.

Die Originalurkunde befand sich seit den 1950er Jahren im Bestand der Bibliothek des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde in Tübingen. Zusammen mit den Kolleginnen Katharina Kucher, Tetiana Sebta und Nataliia Sinkevych war es bereits 2016 gelungen, die Provenienz der Urkunde zu klären und festzustellen, dass sie 1941 von Mitarbeitern des Sonderkommandos Künsberg aus der Handschriften-Abteilung der Kiever Vernadskij-Bibliothek entwendet worden ist. Mehr dazu unter: Kriegsbeute aus Kiew

Am 20. September 2017 wurden 45 vorrevolutionäre Fotografien in das Schlossmuseum Gatschina restituiert. Ein Berliner Antiquar hatte versucht, sie über ebay zu verkaufen. Die Fotografien zeigen den Zustand des Schlosses vor der Oktoberrevolution und geben wichtige Informationen für die Restaurierungsarbeiten im Schloss.

An dem Prozess der Rückgabe waren viele Personen beteiligt. In Gang kam er durch einen Anruf der Kolleginnen aus Gatschina und die folgenden ersten Recherchen durch istfakt. Mehr dazu: Rückkehr Fotografien

Im Sommer 2014 wurde die Restitution der Ikone "Die Verkündigung" aus der Sammlung von Schloss Gatschina organisiert und begleitet. Die Ikone hatte sich seit der Kriegszeit im Besitz einer Hamburger Familie befunden.

Die meisten Objekte, die in den letzten Jahren nach Russland zurückgekehrt sind, kamen durch private Mitnahmen von Wehrmachtsangehörigen nach Deutschland. Mehr dazu: private Mitnahmen

Bild oder Slideshow zu istfakt.